Bremerhaven und eine Reise um die Welt

Die Oma war ja schon häufiger mit dabei. Jetzt war es an der Zeit auch den Opa mal mitzunehmen. Auswandern, eine Weltreise an einem Tag und mit Oma und Opa im Hostel. Na wenn das mal kein Abenteuer ist…

Tag 1 – Bremerhaven und der Zoo am Meer
(01.10.2016)

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Um kurz vor 7 stand das Taxi vor der Tür. Diesmal war auch der Opa mit dabei. In Duisburg am Hauptbahnhof angekommen stand auf der Anzeigetafel, 20 Minuten Verspätung. Alles andere wäre ja auch nicht normal gewesen. Beim Bäcker haben wir noch ein paar Brötchen für die Fahrt gekauft. Diese zu essen haben wir jedoch bis kurz vor unserem Umstieg in Bremen ganz vergessen. Die ganzen Stunden der Fahrt haben wir damit verbracht mit der Frau die mit uns zusammen in dem 4er saß, über diverse Zug- und Reisegeschichten zu reden. In Bremen angekommen hatte der Zug bereits 30 Minuten Verspätung. Aber bereits 10 Minuten später am der nächste Zug nach Bremerhaven und so kamen wir dennoch nur 5 Minuten später an, als geplant. Mit im Zug waren z.B. auch Pikatchus, also Mensch mit Kostüm. Was genau da schon wieder los war, weiß ich auch nicht. Die Koffer kamen dann am Bahnhof in ein Schließfach und es ging zu Fuß in die Stadt. In den Arkaden in der Havenwelt gab es dann erst einmal ein Eis. Überdacht kann man dort laufen und denkt, man wäre mitten in der Toskana gelandet. Am Wasser entlang ging es zum kleinen Zoo am Meer. Die meisten Tiere, auch die Eisbären, können dort sogar gefunden werden und haben sich nicht versteckt. Verlaufen kann man sich auf dem Rundgang auch nicht. Im Anschluss ging es zurück dahin, wo es zu beginn schon das Eis gab. Diesmal landete Pizza auf dem Tisch. Jetzt nur noch zurück zum Bahnhof, die Koffer holen und mit dem Bus zum Hostel fahren. Ja, ich habe mit Oma und Opa in einem Hostel geschlafen. Ein privates Zimmer hatten wir und vor allem Oma war ganz überrascht, das es so gut war. In dem Zimmer gibt es stapelbare Betten, so kann es je nach bedarf 2, 3 oder 4 Betten haben. Da wir zu dritt waren, hatten wir ein höheres Bett dabei, weil dort zwei der Betten übereinander gestapelt waren, um den Platz im Raum nicht mit unnötigen Betten zu zu stellen.

Tag 2 – Auf großer Reise
(02.10.2016)

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Am zweiten Tag unserer Reise nach Bremerhaven begaben wir uns auf eine große Reise. Bremerhaven war früher ein Ort, an dem viele Auswanderer ihre Reise in ein neues Leben begannen. Am Schaufenster Fischereihafen wartete der Havenbus auf uns. Mit diesem erreicht man Orte in der Stadt, die man sonst nicht besuchen könnte. Bis zu den Überseehäfen ging es. Riesige Frachter und Kräne soweit das Auge reicht. Unterschiedlichste Güter werden von hier aus verschifft. Man kommt vorbei an der letzten Kneipe vor Amerika und sieht eine Menge. Die Fahrt lohnt sich allemal. Wer ein Foto von der letzten Kneipe vor Amerika haben möchte, sollte sich auf die rechte Seite des Busses setzen. Zurück am Schaufenster Fischereihafen sahen wir uns die Läden dort etwas genauer an, bevor unsere Reise weiter ging. Natürlich durfte auch ein Fischbrötchen nicht fehlen. Wir besuchten das Deutsche Auswandererhaus und lernten einige Geschichten von Personen kennen.

Tag 3 – 8°34“ Ost
(03.10.2016)

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Nachdem wir uns mit dem Frühstück im Hostel gestärkt hatten, begaben wir uns erneut auf eine kleine Weltreise. Von Alaska durch die Wüste in den Regenwald und weiter in die Antarktis. Immer entlang des 8. Längengrades. Einmal um die Welt. Das alles an einem Tag. Klingt erst einmal unmöglich. Aber im Klimahaus Bremerhaven geht das. Dort ist eine Weltreise an einem Tag möglich. An jedem Ort den man darin bereist, gibt es natürlich auch einen Einreisestempel. Diesen kann man sich in den Klimahaus-Reisepass stempeln. Das ist längst nicht nur für Kinder ein Spaß und ein schönes Andenken. Schon waren unsere drei Tage wieder vorbei und der Zug wartete auf uns. Mit dem Regionalzug ging es zurück nach Bremen, dann weiter mit dem Inter City.