Griechische Inseln 2019 Teil 2: Santorini

Santorini, von dieser Insel mit den blauen Dächern und dem berühmten Sonnenuntergang hatte ich schon vieles gehört. Sehr schön soll es dort sein, dass wollte ich mir selbst ansehen und so ging es zum zweiten Mal im Jahr 2019 auf eine griechische Insel…

Santorini Tag 1 – Anreise, Kamari und Strand
(20.06.2019)

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Mit dem ersten Zug am morgen, um kurz nach 6, ging es Richtung Köln, um den ICE nach Frankfurt zu erreichen und rechtzeitig um 9:50 Uhr im Flugzeug nach Athen zu sein. Ich frage mich immer wieder, warum die Sicherheitskontrolle in Frankfurt so lange dauert. Woanders geht es doch auch schneller und wirkt zudem nicht so organisiert unorganisiert. In Athen hieß es dann jedenfalls erst einmal warten und natürlich hatte der Flug nach Santorini dann auch noch Verspätung. Bei einem Flug von unter einer Stunde, wo die Zeit gerade für Start, Kekse verteilen, Müll einsammeln und Landung reicht, ist eine Stunde Verspätung schon recht viel. Und dann waren da noch die beiden neben mir. Von Kopfhörern hatten die wohl noch nie gehört. Ihren Film auf dem Handy gab es nämlich für die anderen gleich als Hörbuch. Auf Santorini angekommen lief ich dann erst mal vom Flughafen zum Hotel. Da wurde mir das Zimmer gezeigt und ich ging noch schnell zum Strand und einmal ab ins Meer mit seinem angenehm warmen Wasser. Man sollte allerdings beachten… irgendwann geht die Sonne unter und dann ist das so eine Sache mit dem wieder trocken werden. Das sah bestimmt ziemlich seltsam aus, da ich ausgerechnet auch noch ein graues T-Shirt anhatte. Naja darunter war eben alles nass…

Santorini Tag 2 – Die ganze Insel an einem Tag
(21.06.2019)

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Nach dem Frühstück im Hotel ging es einmal durch Kamari und noch ein bisschen an den Strand bevor die Inseltour von Kamari Tours begann. Ca. eine Stunde lang sammelten wir die 21 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tour ein, bevor es zu unserem 1. Ziel ging. Das Prophet Elias Kloster liegt am höchsten Punkt der Insel und schon die Fahrt dahin hält tolle Aussichten auf die kleine griechische Insel bereit. Der Blick von oben war fantastisch. Weiter ging es nach Akoriti und zum Red Beach. Man konnte leider nicht zum Strand runter laufen, da kürzlich erst Steine vom Hang gefallen waren, aber auch am Strand von Akoriti konnte man die Beine ins Wasser baumeln lassen. Weiter ging es nach Pyrgos, der einzigen Stadt auf Santorini, in der nicht all die Gebäude bei dem Erdbeben 1956 zerstört wurden. Fira und Ia beispielsweise, wurden nahezu vollständig zerstört und innerhalb von 2 Jahren neu aufgebaut. In Pyrgos gibt es also die ältesten Gebäude der Insel. Die Stadt ist im Übrigen einem Labyrinth gleich, um es den Piraten die einst die Stadt heimsuchen, um Frauen und Kinder als Sklaven mitzunehmen, den Weg zur Festung zu erschweren. Dort konnten wir auch eine natürliche Klimaanlage bewundern, die uns etwas Abkühlung bot. Auch hier gibt es eine der typischen weißen Kirchen mit blauem Dach von Santorini. Auf der Insel gibt es um die 250 Kirchen, in denen die Bewohner der Insel täglich dafür beten, dass es kein Erdbeben gibt. Weiter ging es in die Inselhauptstadt Fira. Highlights sind hier vor allem der Blick auf die Caldera und das Beobachten der Esel, die den Weg vom Hafen in die Stadt hochgetrieben werden. Der Hafen ist im Übrigen so klein, dass Kreuzfahrtschiffe etwas außerhalb ankern müssen. Schon ging es zum letzten Stop, Ia (Oia). Hier steht die Kirche, die die berühmten Postkarten Santorinis ziert. Ein Bild von ihr zu machen ist jedoch gar nicht so leicht, das wollen nämlich sehr viele und es gibt ordentlich Gedränge. Fehlt der berühmteste Sonnenuntergang der Welt. Er war wirklich sehr schön, wenn gleich die Sonne sich pünktlich zum Sonnenuntergang hinter der einzigen Wolke versteckte. Der Tag endete mit der Busfahrt zurück nach Kamari.

Santorini Tag 3 – Alt  Thera und Kamari Beach
(22.06.2019)

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Nur 3,5 km ist die alte Ruinenstadt Alt-Thera von Kamari entfernt… nur 3,5 km bergauf. Aber die Aussicht auf den Weg und die Ruinenstadt sind toll. Das Ticket für Studenten kostet eigentlich 2 Euro, aus irgendeinem Grund musste ich jedoch gar nichts bezahlen. Der Rückweg, die Serpentinen nach unten, war dann deutlich angenehmer und schneller zu bewerkstelligen. Im Hotel einmal kurz die Tasche wechseln und ab zum Strand. Einfach Wasser, große Flasche für 2 € bestellt, und kostenlos eine Liege benutzen, perfekt für einen halben Tag am Strand. Und das Meer ist so klar und warm, man kann gar nicht genug davon bekommen.

Santorini Tag 4 – Das soll der Flughafen sein?
(23.06.2019)

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Zu Fuß ging es zu einem Strand. Der war mit schwarzem Sand bestückt, anders als die Steinen in Kamari. Das Wasser war flach und wunderbar warm. Einmal kurz rein, dann trocknen und ab zum Flughafen… so war der Plan. Naja, trocken war ich dann irgendwann wieder, doch dann rief das Wasser erneut. Nur einmal kurz durchgehen, da muss nicht viel getrocknet werden. Die Beine kann man ja mit dem Handtuch abtrocknen dachte ich und schon war ich komplett im Meer, schwamm und konnte gar nicht mehr aufhören. Also musste ich wieder trocknen. Natürlich hatte ich mich nicht eingecremt und so wurden Rücken und Beine ein bisschen rot. Letztlich ging es dann doch zum Flughafen, wieder einmal vorbereitet an der Sicherheitskontrolle hatte ich alles in der Hand, ging durch die Sicherheitskontrolle und dachte mir, ok jetzt suche ich mir erst einmal ein Platz um all meine Sachen wieder einzupacken. Hinter der Sicherheitskontrolle war es jedoch recht voll. Also dachte ich mir, naja an den Gates wird schon Platz sein. Ein paar Schritte und Blicke später stellte jedoch fest, dass genau das wo ich mich gerade befand bereits die Gates waren. Die Fläche war vielleicht gerade einmal so groß wie meine Wohnung und auf dieser waren 7 Gates und Menschen für 7 Gates und 7 Flugzeuge. Für jedes Gate gab es gerade mal 8 Sitzplätze. In ein Flugzeug passen deutlich mehr Leute und so war es ziemlich überfüllt. Man konnte ein Stockwerk nach oben gehen doch auch hier saßen die Leute bereits auf der Treppe. Oben angekommen musste ich dann mitten im Weg meine Sachen endlich wieder in die Tasche packen, denn so voll beladen und mit vollen Händen durch die Gegend zu laufen war auch nicht gerade das praktischste bei so vollen Bedingungen. Und dann hieß es wieder warten und warten und warten und dann fing das Zittern an. In Athen muss sich umsteigen, dort hat ich 3 Stunden zum Umsteigen. Zuvor dachte ich mir noch. was fang ich mit all dieser Zeit an, von dieser Zeit blieb allerdings nichts übrig. Der Flug hatte Verspätung, immer mehr und mehr. Letztendlich reichte die Zeit gerade einmal um aus dem Flugzeug auszusteigen, durch den Flughafen in Athen zu rennen und in das nächste Flugzeug einzusteigen. Dieses Rollte direkt auf die Rollbahn und flog los. Ein verrücktes Ende für dieses Griechenland-Abenteuer.

Pfingsten in Oslo

Oslo gehört in jedem Jahr mindestens einmal auf ins Reiseprogramm. Seit 2010 gab es nur ein Jahr, nämlich 2012, in dem ich nicht in Oslo war. Diesmal hieß es wieder: jemandem Oslo zeigen, oder aber auch: die Suche nach Snørre…
Pfingsten in Oslo – Tag 1
(07.06.2019)
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Das Wetter präsentierte sich mal wieder perfekt zum Fliegen. Die langsam untergehende Sonne färbte die Wolken in ein Meer aus orange und rot Tönen und im Juni kommt man bei einem Flug in Richtung Norden auch noch um 21 Uhr in den Genuss dieses zu sehen. In Oslo gelandet ging es mit dem Flytoget in die Stadt und zum Hotel. Die Marion war diesmal dabei und wollte gerne noch den Hafen sehen. Es war mittlerweile schon fast 23 Uhr von tief dunkler Nacht keine Spur und der Hafen keine 5 Minuten zu Fuß entfernt. Also nichts wie hin.

Pfingsten in Oslo – Tag 2
(08.06.2019)

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Bei strahlendem Sonnenschein stand am ersten richtigen Tag in Oslo natürlich erst einmal eine Stadtführung auf dem Programm. Stortinget, Universität, Karl Johans Gate Richtung Bahnhof. Da darf dann auch ein Besuch bei den Trollen im großen Souvenir-Shop nicht fehlen. Marion war vom Bahnhof sehr begeistert. Hier begann dann auch unsere Spezielle Mission: die Suche nach Snørre. Hätten wir vorher gewusst dass sie uns die gesamte Reise begleiten würde, wir hätten das ganze Film sollen. Stattdessen ging es in Richtung Oper und natürlich auf deren Dach. Barcode wächst rasend schnell. In den letzten drei Monaten ist dort einiges an Fortschritt zu erkennen. Vorbei an allen drei Rathäusern Oslos ging es zum Einkaufen in den Coop am Tjuvholmen. Mit Brot, Bananen und meinem Standardmäßigen Salat ging’s zurück ins Hotel. Mittlerweile gab es auch den ersten Schauer, aber wir blieben halbwegs trocken. Bei unserer Pause im Hotel entdecke ich einen, man könnte sagen, Innenhof, nur das ganze Innen. Mit Teppichboden in Stein-Optik, aber sehr schön. Und so entscheiden wir, dass das unser Platz zum Essen sein soll. Anschließend ging es ins kulturhistorische Museum und ins Friedensnobelpreis Center. Praktisch am letzten zudem ist, das es eigentlich nie langweilig wird, da es sich jedes Jahr verändert. Unser Abendprogramm bestand aus einer Fahrt mit der Trick

Pfingsten in Oslo – Tag 3
(09.06.2019)

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Auf die Spuren von Fridjof Jansen begaben wir uns am nächsten Tag. Mit dem Boot ging es zur Museumshalbinsel Bugdøy. Als erstens ins Freilicht Museum. Wir entdeckten Orte, die selbst ich dort noch nicht kannte und landeten im Anschluss an unseren Besuch im Museum im Café Arcadia. Das wurde dann wohl zu sowas wie Marions Lieblingsort. Mit dem Boot ging es dann zum Fram Museum. Das Rennen zum Nordpol, die Reise zum Südpol, all das wir dort thematisiert. Im Mittelpunkt steht natürlich die Fram, das Schiff, das an so vielen legendären Expeditionen beteiligt war. Um eine Expedition der etwas anderen Art ging es dann auch im benachbarten Kon-Tiki Museum. Mit dem Bus ging es zurück. Während Marion eine Pause im Hotel machte, stattete ich Akkerbrygge und Tjuvholmen einen Besuch ab. Am Abend ging es mit einer Fähre durch den Oslofjord.

Pfingsten in Oslo – Tag 4
(10.06.2019)

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„The blue, the green, the City in between“… wo sieht man das am besten? genau am Holmenkollen. Wenn dann noch die Sonne scheint und der Himmel blau strahlt, dann sieht man das ganze sogar noch besser. Zuerst ging es ins Skimuseum und den Museumsshop. Hier kaufte Marion später noch Marmelade, die auch noch mal eine Rolle spielen sollte. Wir wollten eigentlich noch auf die Schanze, aber der Aufzug auf den Turm war gesperrt. Marion war dadurch nicht zu stoppen. Auch nicht von dem verschlossenen Zugang zu den Treppen. Also kletterten wir über das Törchen und hoch ging es die Treppe bis zum Schanzenabsprung. Da standen wir also mitten auf der Sprungschanze, hoch über Oslo. Später ging es wieder nach unten und zu einer Pause zum Hotel. Anschließend stand das Schloss auf dem Programm, inklusive einer Runde durch den Schlosspark. An so einem Tag darf auch der Vigelandskulpturenpark nicht fehlen. Also nichts wie hin. Am Abend ging es erneut mit einer Fähre durch den Fjord.

Pfingsten in Oslo – Tag 5
(11.06.2019)

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Nach dem Frühstück waren wir noch einmal kurz einkaufen bevor es durch den Fjord zur Huvedøya ging. Es war wolkig aber trocken und so kletterten wir ein bisschen auf der Insel rum um einen kleinen, einsamen Strand zu finden. Es war nicht leicht, aber auch nicht unmöglich. Dass Wasser war schon recht kalt, aber sicherlich wärmer als 2 Jahre zuvor in Longyearbyen. Also nichts wie rein in den Fjord, ein kurzes Beweisfoto und wieder raus. Auf unserem Weg zurück zum Fähranleger entdeckten wir noch ein kleines Feenhaus. Beim warten auf die Fähre könnten wir das einlaufen der AIDAdiva beobachten. Für uns ging es dann mit dem Bus zum Kaffee Arcadia. Am Nachmittag ging es zum Sognsfjord, bevor wir um kurz vor 18 Uhr zum Public Viewing gingen. Das Spiel Schweden vs. Chile bei der Frauenfußball WM stand auf dem Programm. Während Marion einfach rein durfte, musste ich doch tatsächlich mein Ausweis zeigen. In der Halbzeit fing es an zu regnen und wir wurden alle ins VIP-Zelt gebeten. Und plötzlich war der Regen nicht mehr nur noch draußen sondern auch auf dem Bild und der Leinwand. Das Spiel musste unterbrochen werden, aber am Ende gab es doch noch zwei Tore für Schweden. Als letzte verbliebenen saß und wir beim Public Viewing, alle anderen waren schon Vor Spielende gegangen. Für uns gab es ein letzte Tour durch den Oslofjord.

Pfingsten in Oslo – Tag 6

(12.06.2019)

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Was für ein letzter Tag in Oslo. So was hätte man gar nicht planen können. Wir wollten in die Buchhandlung, doch am Stortinget konnten wir nicht über die Straße. Es war alles abgesperrt. Überall hingen norwegische und südkoreanische Flaggen. Anlässlich eines Staatsbesuchs gab es eine Millitär-Parade, die wir uns natürlich ansahen. Den König sahen wir aber leider nicht. Anschließen konnten wir auch wieder über die Straße und dem Bücher kaufen stand nichts mehr im Wege. Der nette Mitarbeiter hat sogar extra alle Bücher von Jostein Gaarder für mich rausgesucht. Später ging es noch ins Rathaus und noch einmal ins Kaffee Arcadia. Am Tjuvholmen beobachteten wir noch das Auslaufen der AIDAdiva. Ca. 5 Minuten hat das Wendemanöver gedauert, bevor man ganz leise das „Sail away, sail away, sail away“ hören konnte. Gute Fahrt AIDAdiva, wir sehen uns in eineinhalb Jahren wieder. Der Flytoget brachte uns zurück zum Flughafen. An dieser Stelle Endet das Oslo Abenteuer eigentlich schon, aber es bleiben noch zwei Geschichten aufzuklären: die Suche nach Snørre blieb eher erfolglos. in jedem Supermarkt haben wir gesucht. Nur in einem Süßwarenladen in Bahnhof konnten wir etwas ähnliches finden und dann war da noch die Marmelade. Die durfte Marion nämlich nicht mitnehmen, da sie 120 ml Inhalt hatte, was dem aufmerksam Sicherheitsmitarbeiter nicht entgangen war. So ging es ohne sie zurück nach Düsseldorf, wo es ausnahmsweise mal nicht regnete bei der Landung und wir wurden dort mit Blumen empfangen.

Griechische Inseln 2019 Teil 1: Kreta

Es gab eine Konferenz, die auf Kreta stattfand. Am Ende hatte ich doch nichts eingereicht und war also nicht bei der Konferenz. Vorsorglich hatte ich jedoch schon Flüge gebucht, und so gab es einen Urlaub auf der griechischen Insel Kreta…

Kreta Tag 1 – Heraklion
(01.05.2019)

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Der Wecker klingelt um 4 Uhr am morgen, aufstehen, anziehen, aus dem Hotel ausschenken, 1,4 Kilometer zur Skytrain Station P4/P5 laufen, zum Terminal fahren, Security Check, zum Gate gehen, in den Bus, ins Flugzeug… 5:55 Uhr… eigentlich starten, aber durch den Nebel verzögert sich alles… eine halbe Stunde später… endlich in der Luft, so was ähnliches wie schlafen, aber immer wieder eine Flugbegleiterin, die fragt ob man irgendetwas kaufen will… 3 Stunden, ein Sprung eine Stunde in die Zukunft… später Landung in Heraklion, aussteigen, in einem Bus 5 Meter fahren, wieder raus… und dann, dann steht man plötzlich in der Sonne Kretas. Der größte Flughafen der größten griechischen Insel liegt nur circa 2,5 Kilometer von der Inselhauptstadt Heraklion entfernt. Vorbei an einem Mini Ikea landet man nach einiger Zeit direkt am Hafen. Der venezianische Jachthafen mit seiner Festung und dem 2 Kilometer langen, ins Wasser ragenden Weg, laden zu einem Spaziergang ein. Man erhält beste Blicke auf die Schiffe, das Meer, die startenden und landendem Flugzeuge und die Umgebung von Kreta. Hügel und schneebedeckte Berge ragen hinter dem Meer in die Höhe. Schon jetzt ist der Hafen einer der Lieblingsorte auf der Insel. Durch eine Straße mit zahlreichen Souvenierläden ging es um 14 Uhr Kreta-Zeit zum Hotel. Das Zimmer ist sehr schön, die Aussicht, naja. Wenn man aber etwas um die Ecke guckt, dann hat man einen tollen Blick über Kreta. Am Abend gab es etwas Regen und nach Sonnenuntergang war der Himmel tief schwarz. Auf den Straßen aber umso mehr los mit einem kleinen, vielleicht doch eher größeren Umweg, gab es dann auch noch Essen zu sehr erschwinglichen Preisen.

Kreta Tag 2 – Heraklion
(02.05.2019)

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Um 7:30 Uhr gab es Frühstück, um kurz nach 8 Uhr ging es dann los. Die große Entdeckungstour durch Heraklion. Ca. 5 Stunden sollte sie dauern. Zum Hafen, entlang am Wasser, vorbei an alten Ausgrabungen, durch enge Wohngassen zu einer Kathedrale, vorbei an der Stadtmauer, durch eine Bazar-ähnliche Straße und zum Löwenbrunnen, dem Zentrum von Heraklion. Vorbei am Rathaus und zurück zum Hafen. Schließlich wandern auf der Stadtmauer, hinter jeder Ecke wartete auf dieser Tour eine neue Überraschung und eine noch schönere Kulissen. Besonders schön war es wieder im Hafen und auf der Stadtmauer. Souvenirs wurde natürlich auch gekauft. Am Nachmittag ging es auf die Dachterrasse des Hotels. Neben einer super Aussicht über Heraklion gibt es dort ein Pool mit wunderbar kühlem Wasser.

Kreta Tag 3 – Agios Nikolaos
(03.05.2019)

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Nach dem Frühstück ging es mit dem Bus zum Flughafen um den Mietwagen abzuholen. Mit dem ging es dann nach Agios Nikolaos. Die Fahrgewohnheiten auf Kreta sind schon etwas sonderbar. So fährt man hier mehr auf dem Standstreifen als auf der Fahrbahn um schnelleren Autos Platz zum überholen zu lassen. Bei traumhaftem Wetter am Ziel angekommen ging es in die Stadt und um einen kleinen See herum. Der Blick von etwas Oberhalb des Sees ist sehr lohnenswert. Zurück am Strand von Agios Nikolaos ein paar Schritte ins Wasser, bevor es schon wieder zurück in die Hauptstadt der Insel ging. Dort war dann wieder Pool-Zeit angesagt. Am Abend ging es noch zum Pokémon Go spielen nach draußen.

Kreta Tag 4 – Rethymno
(04.05.2019)

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Diesmal ging es mit dem Auto in die andere Richtung der Insel, Rethymno war das Ziel. Dort gibt es einen tollen, lang Sandstrand. Leider spielte das Wetter nicht so mit und es war eher regnerisch. Also einmal zum Leuchtturm und eine kleine Runde durch die Stadt. Auf dem Rückweg, schon fast wieder zurück in Heraklion, wurde es dann wieder mal richtig verrückt. In einem Auto nebenan sah ich einen Vogel. Die Frage war, fährt die Frau mit einem sehr realistisch aussehenden Plüsch-Vogel durch die Gegend oder fährt sie tatsächlich ihren Vogel spazieren? Wenig später an einer Ampel sollte sich dieses Rätsel lösen. Der Vögel, ja es war wirklich ein echter, wahrscheinlich ein Wellensittich, saß mittlerweile auf ihrer Schulter und sie sprach mit ihm. Das wohl verrückteste daran: das Fenster war auch noch offen!

Kreta Tag 5 – Knossos
(05.05.2019)

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Nach dem Frühstück war es an der Zeit auszuchecken. Mit dem Bus ging es nach Knossos um dort die alten Tempelanlagen zu besichtigen. Dort war auch eine Reisegruppe, für die dieses Scheinbar der 1. Stop ihrer mehrtägigen Tour war. Als sie dort standen meinte deren Tour-Guide doch tatsächlich zu denen,  sie sollten doch bitte keine Fragen stellen, denn wenn das jeder machen würde, würden sie niemals weiterkommen. Hä? Was für eine komische Tour? Zu Fuß ging es zurück in die ca. 5 Kilometer entfernte Stadt und noch einmal auf die Stadtmauer, bevor es mit dem Bus zum Flughafen ging. Bei der Sicherheitskontrolle war nichts los. Das ging also schnell. Dadurch dauerte das warten aber umso länger. Als dann endlich das Boarding losging sollten sich alle in eine Reihe stellen, was aufgrund der Lage das Gates aber schlichtweg nicht möglich war und demnach auch nicht passierte. Es ging eine Treppe runter und in einem Bus der alle zum Flugzeug brachte, das heißt nach dem 30 Minuten auf der Treppe auf den Bus gewartet wurde. Natürlich hatte ich auch diesmal einen Platz am Gang.

Ostern auf Island

Ostern auf Island Tag 1 – Reykjavik
(19.04.2019)

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Am morgen ging’s erst einmal mit dem Zug zum Flughafen von Frankfurt. Der ICE war recht leer und schon fast am Flughafen, als er plötzlich mitten auf der Strecke stehen blieb. Technische Störung am Zug, na super. Aber es dauerte zum Glück nicht allzu lange. Im Flughafen hieß es dann erst einmal den Weg zum Terminal 2 finden. Ich war schon ein wenig verwundert als die Schilder mich zu einem Zug führten, aber dann war das Ziel erreicht. Irgendwann konnte man dann auch endlich einsteigen. Erst die Leute vorne, dann hinten und dann in der Mitte ganz schön schlau. Die Personen die mit mir in der Reihe saßen stellten ziemlich schnell fest, dass sie zusammen bei der Pauschalreise die sie gebucht hatten im Bus reisen würden. Dann gab es noch etwas Chaos weil einige Leute ihre Platznummer nicht richtig gelesen haben und dann ging es endlich los. Während man den Mittelteil des Fluges entspannt einen Film schauen konnte waren Start- und Landungs-Phase doch sehr turbulent. Gerade bei der Landung ist das Flugzeug in das ein oder andere Luftloch gefallen. In Keflavík gelandet ging es dann mit dem Flybus in die isländische Hauptstadt Reykjavik. von Bushof BSI war die Unterkunft schnell gefunden. Aber dann… auf einem Tisch hinter der Eingangstür lag ein Zettel mit meinem Namen darauf und genauen Anweisungen was ich machen soll… durch den Speiseraum, eine Treppe nach oben, durch die Tür in den Garten, im Garten nach rechts und die Holztreppe nach oben. Durch die Tür und Treppe hoch, Raum 2, Schlüssel steckt. Hat auch alles soweit wunderbar funktioniert, bis auf die Sache mit dem Schlüssel. Da war nämlich keiner und die Tür von Raum 2 war verschlossen. Also den ganzen Weg zurück. Hinter dem Tisch auf dem der Zettel lag war eine Tür. Dahinter waren stimmen zu hören, also klopfte ich an und eine Frau erschien. Ich schilderte ihr die Lage, da hat wohl jemand das falsche Zimmer belegt. Ich sollte die Nacht in Zimmer 3 schlafen und am nächsten Tag den Raum wechseln. Also wieder zurück, Sachen abgelegt und fertig machen für die Stadt. Jetzt hatte ich zwar ein Zimmer, aber noch keinen Schlüssel, also wieder zu der Frau. Sie gab mir einen Schlüssel und noch mal zum Zimmer und abschließen. Dann kommt es endlich in die Stadt gehen. Es wurde eine kleine Tour durch Rejkyavik. Das Wetter war viel besser als vorhergesagt ,von der Hallgrimskirkja durch die Haupteinkaufsstraße zum Rathaus, vorbei an der Konzerthalle Harpa und am Wasser entlang zum Sun Voyager. Da ich die restliche Zeit auf Touren sein würde, war das auch die einzige Gelegenheit zum Kaufen von Souvenirs in der Hauptstadt und so ging ich durch jeden geöffneten Souvenir-Laden auf dem Weg. Ein paar Magnete, einen Troll, eine Tasche und 2 Bücher mit isländischen Sagen und Mythen später musste ich feststellen, dass der Laden in den ich unbedingt wieder wollte, geschlossen war. Aus dem wollte ich ein paar Feen und Elfen mitnehmen. So ging der erste Tag zu Ende und da noch nicht genug verrückte Dinge passiert waren stellt ich dann auch noch fest, dass ich meine Wanderhose nicht mit genommen hatte und die nach wie vor zu Hause im Kleiderschrank lag.

Ostern auf Island Tag 2 – The Wonders of Snæfellsnes National Park
(20.04.2019)

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Wie schnell sich das Wetter auf Island ändern kann, konnte man an diesem Tag hautnah erfahren. Nach einem schnellen Frühstück ging es zum BSI. Von wo aus die Tour um 8 Uhr startete. Es waren nur 24 Gäste dabei, so konnte man sich im Bus ausbreiten. Der Bus verließ Reykjavik in nördliche Richtung. Der erste Halt war an einer Tankstelle in Borgarnes. Den kleinen Ort erreichten wir nach etwa einer Stunde Fahrt. Dies ist möglich, da wir den Tunnel unter dem Fjord hindurch nutzten. Das Wetter war gar nicht schlecht. Wolken ja, aber hier und da schien das Blau des Himmels durch. Wir erreichten einen Strand an dem man Seehunde sehen konnte und von einer Sekunde zur anderen waren wir alle nass. Der Regen kam so schnell wie er wieder verschwand. Schon kurz darauf am Bjarnavoss hat es wieder aufgehört. Wir fuhren vorbei an der Farm des Axlar-Björn, dem bekanntesten Massenmörder der isländischen Geschichte vorbei. Schließlich erreichten wir Arnastapi. Die Windelfen zeigten während des ca.1 Stunde 45 Minuten Stop ihr ganzes können. Dafür konnte man Wellen des Nordatlantik, Felsformation im Wasser und die Bárðar Saga Snæfellsáss Statue bewundern. Bárðar ist halb Mensch, halb Riese. Der nächste Halt  waren Klippen bei denen man unter anderem Felsen mit Trollgesichtern entdecken. der Gletscher Snæfellsjökull versteckte sich hingegen in den Wolken. Der folgende Stop, wieder im Regen war Djúpalónssandur. Hier lagen früher viele Fischerboote. Wer dort arbeiten wollte, musste beweisen, dass er mindestens den 2. schwersten von den 4 Steinen hochheben kann. Zudem sind Teile eines Schiffswrack zu erkennen. Dann setzte der Regen so richtig ein. Beim Fotostopp am Kirkjufell rannte man dann schnell aus dem Bus, machte Fotos und rannte zurück. Beim Stop in Grundarfjörður wenige Minuten später, rannten alle ins Café um heiße Schokolade zu trinken. Zurück an der Raststätte in Borgarnes lief der isländische Präsident an uns vorbei. Dieses mal nahmen wir den langen Weg, den ganzen Fjord herum zurück. Wir wurden mit tollen Ausblicken, besserem Wetter und toller Landschaft belohnt. Ca. eine Stunde früher als geplant erreichten wir Reykjavik. Was ich mich an dieser stelle Frage: warum macht man, so wie die Frau mit ihrem Sohn hinter mir im Bus, ein Ausflug, wenn man erstens nie aussteigen will, zweitens an allem was zu meckern hat und drittens eigentlich gar nicht in Island sein will, sondern lieber bei 25° Celsius und Sonne in Deutschland? Manche Dinge bleiben wohl ein Rätsel. Zurück in der Unterkunft war dann mein Rucksack schon im anderen Zimmer die Tür offen und der Schlüssel steckte.

Ostern auf Island Tag 3 – The Golden Circle & Friðheimar und Blue Lagoon
(21.04.2019)

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Man könnte fast sagen es gab einen alten Klassiker an diesem Tag. Zuersten ging es mit dem Bus nach Friðheimar. Dort gibt es Gewächshäuser in den ganzjährig Tomaten angebaut werden. Ganz ohne irgendwelche Pestizide und das in Island. Dort gibt es wirklich die leckersten Tomaten der Welt. Die frische kann man schmecken. Weiter ging es zum Geysir Center. Hier kocht die Erde. Es brodelt und blubbert überall und alle paar Minuten schießt das Wasser aus dem Strokkur in die Höhe. Nur wenige Minuten später erreicht man den Gullfoss. Ein beeindruckender, 2-stufiger Wasserfall, der durchaus mit den Niagarafällen mithalten kann. Die letzte Station auf dem Goldenen Kreis ist dann Þingvellir. Geographisch einzigartig gelegen, am einzigen Ort der Welt wo das Auseinanderdriften zweier Kontinentalplatten oberirdisch sichtbar ist, liegt der Ort an dem einst das älteste noch bestehenden Parlament der Welt gegründet wurde. Nach einem Tag auf der eurasischen Platte zurück auf der nordamerikanischen Platte ging es zurück in die Hauptstadt. Einmal kurz in die Unterkunft, Sachen tauschen und zurück zum BSI. Weiter ging es zur Blauen Lagune. Im 38° Celsius warmen Wasser ließ es sich gut aushalten und auch die Wolken, ein ständiger Begleiter in diesen Tagen in Island, verzogen sich so langsam. Man kann sagen, die Orte dieses Tages sind viel zu touristisch, aber sie sind auch so schön.

Ostern auf Island Tag 4 – Fliegen bei Sonnenschein
(22.04.2019)

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Wie wunderschön die Sonne über Island scheinen kann, sah man vom Flugzeug aus. Um 5 Uhr ging es zum Flughafen und bei strahlend blauem Himmel und bester Aussicht auf der gesamten Strecke, zurück zum Flughafen Frankfurt und weiter mit dem Zug Richtung Köln.

Orient

Ein Märchen aus 1001-Nacht, Wüste, Meer, Bauten so hoch, dass man es kaum glauben kann. Nach einem Weihnachten und Silvester im klassischsten Sinn, mit Schnee, kält und kurzen Tagen, sollte es ein Kontrastprogramm geben. Und was wäre kontrastreicher als Schnee in Sand, kälte in Sonne, kleine Dörfer in riesige Weltstädte mit Häusern bis in den Himmel zu tauschen… Und so ging es in den Orient, wo ein Superlativ den nächsten jagd…

Orient Tag 1 – Dubai ein Bilderrahmen und ganz viele Blumen
(26.12.2018)

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Ein Nachtflug mit einer Dauer von unter 6 Stunden und dann dauert es ewig bis es Essen gibt und dieses dann auch wieder abgeräumt ist, beste Voraussetzungen an einem Tag an dem die Uhr dann noch um 3 Stunden vorgestellt wird und die Nacht nur noch schneller vorbei ist. Nun ja, die Einreise in die Vereinigten Arabischen Emirate verlief dafür einfach schnell und unproblematisch. So schnell, dass ich erst noch etwas am Flughafen gebliebenen bin. Im Anschluss besorgt ich mir eine ein NOL-Card, um mit der Metro durch Dubai fahren zu können. Mit dieser ging es dann zuerst Richtung Zabell Park. Um diesen Park herum führte eine Laufstrecke. Auf dieser ging es einmal fast herum, bis ich einen offenen Eingang gefunden habe. Im Park war so gut wie nichts los, aber es gab so manches zu sehen. Das Highlight aber der Dubai Frame. Dabei handelt es sich um einen riesengroßen Bilderrahmen. Würde man hier durchgucken würde man auf der einen Seite das neue Dubai mit seinen Wolkenkratzern und auf der anderen das alte Dubai sehen. Nach dem Besuch im Park ging es mit der Metro zur Station World Trade Center, nur wenige Minuten zu Fuß entfernt war auch schön das Hotel. Im 6. Stock lag das Zimmer. Nach einem kleinen Aufenthalt im Zimmer ging’s wieder zurück zur Metro. Bis zur Station The Mall of the Emirates ging es mit der Metro und von da aus mit dem Bus der Linie 105 zu Mirical Garden. Die Fahrt sollte eigentlich nur 25 Minuten dauern, aber die Straßen waren voll und so dauerte die Fahrt doch deutlich länger. Letztlich erreichte der Bus den Park und schon konnte man eintauchen in das unendliche Meer von Blumen. Sie begegneten einem in Form von Disney-Figuren, Häusern, einem A380 und vielem, vielem mehr. Nach einigen Stunden in diesem Blütenzauber ging es zurück ins Hotel. Da klingelte etwas später plötzlich das Telefon. Es war die Rezeption mit der Nachfrage ob auf dem Zimmer alles in Ordnung wäre. Ob das hier so üblich ist?Wer weiß… So ging dann auch schon der erste Tag in Dubai zu Ende.

Orient Tag 2 – Hoch, höher, Dubai
(27.12.2018)

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Am Morgen ging es mit der Metro zur Dubai Mall, dem größten Shopping-Center in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Zunächst ging es aber durch lange Gänge und einmal durch die halbe Mall, um zu den Hop-on-hop-off Bussen zu kommen. Tickets für die BigBus Tours hatte ich schon und so konnte es direkt losgehen. Zuerst stand die grüne Route auf dem Programm. Es ging im noch sehr leeren Bus zum Jumeirah Public Beach. Von hier aus hat man eine perfekte Sicht auf das bekannte Luxushotel Burj Al Arab. Das Hotel ist dem Segel einer traditionellen Dhau nachempfunden, aber natürlich, wie nahezu alles in Dubai, viel viel größer. Nach 20 Minuten Aufenthalt ging es zurück in den Bus. Der grünen Route entlang bis zur Mall of the Emirates. Hier ist es möglich in die blaue Linie zu wechseln. Dabei handelt es sich um die Marina Tour und so fuhr ich bis Marina Walk mit. Der Bus wollte fast schon weiterfahren, bevor ich aussteigen konnte. Da man ja sitzen bleiben soll, bis der Bus steht, sollte wohl doch etwas länger an den Stationen gewartet werden, so dass auch die, die oben im hinteren Teil des Busses sitzen (und somit am weitesten von der Tür entfernt) genug Zeit haben um auch zum Ausgang zu gelangen. Bei Marina Walk handelt es sich um eine wunderschön am Wasser gelegene Promenade. Dabei öffnen sich nach jeder kleinen Biegung neue, faszinierende Blicke auf die Hochhäuser. Unter anderem findet man hier auch The Block, die höchste Ansammlung von Wohnhäusern auf der Welt. Lange ging ich dort am Wasser entlang. Später war es dann gar nicht so einfach wieder einen Halt der Busse zu finden, da diese nicht gesondert gekennzeichnet sind und auch nur an den größeren Halten Mitarbeiter stehen. Aber letztlich fand ich in dem merklich voller gewordenen Bus einen Platz. Es ging auf die Palme, Jumeirah the Palm, bis zur Spitze mit dem Atlantis Hotel. Zum Aussteigen war leider keine Zeit, es wartete noch so viel an diesem Tag. Und spätestens jetzt wurde klar, auch die Zeit von vier Tagen in Dubai würde niemals ausreichen um alles zu erkunden. Die Dimensionen sind so viel größer, selbst Sydney wirkt dagegen winzig. Also ging es zurück zur Mall of the Emirates, auch für die gab es keine Zeit. Mit der grünen Linie ging es direkt zurück zur Dubai Mall. Neben unzähligen Shops gibt es noch vieles mehr zu sehen. Ein Nussknacker Wintermärchen, eine Starwars Armee, ein Wasserfall und vieles, vieles mehr. Wenn man lange genug sucht, findet man auch den Ausgang zur Dubai Fountaine. Von da aus hat man einen herrlichen Blick auf den Burj Khalifa. Das höchste Gebäude der Welt. Höher geht es nicht. Gerade so passt es auf das Foto. Um kurz vor 16 Uhr ging es zum Eingang vom Burj Khalifa. In der 148. Etage befindet sich die höchste Aussichtsplattform der Welt. Man kann sogar nach draußen, natürlich gibt es dort hohe Glaswände. Dazu gab es kleine Snacks und Säfte. Fotos dort oben zu kaufen ist extrem teuer. Hat man dann genug  von dort oben gesehen, geht es runter auf Etage 125 und 124. Dort ist es deutlich voller als weiter oben, da hier natürlich auch die Besucher sind, die nur diese Etagen gebucht haben. Die Aussicht ist super und sogar die AIDA, die bereits in Port Rashid steht, ist deutlich zu erkennen. Mit dem Ticket für ganz oben kommt man am Ende des Besuchs auch schnell wieder nach ganz unten. Das lohnt sich durchaus, die normale Schlange für die Aufzüge war nämlich sehr lang. Pünktlich um 18 Uhr war ich wieder an der Dubai Fontaine um die Wasserspiele im Sonnenuntergang zu sehen. Anschließend ging es nochmal in die Mall. Ich brauchte neue Kleidung, denn am zweiten Tag war jetzt schon die zweite Hose kaputt. Also wurden kurzerhand zwei neue Kleider gekauft. Um 19:30 Uhr sah ich die nächsten Wasserspiele, bevor es auf den Broadwalk ging. Für 20 Dirham sieht man hier die Wasserspiele aus aller erster Reihe. Aber auch der Burj Khalifa war einen Blick wert. Zwischen den Wasserspielen wird der nämlich beleuchtet und es gibt eine kleine Lichtershow. Mit der vollen Metro, in der es übrigens ein eigenes Abteil nur für Frauen und Kinder gibt, ging es zurück zum Hotel.

 

Orient Tag 3 – Dubai, eine Zeitreise
(28.12.2018)

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Mit gepackten Sachen ging es um kurz nach 10 Urh  raus aus dem Hotel und erneut zur vollen Metro. Am Freitag fuhr diese erst später, da in den arabischen Ländern der Freitag das ist, was für uns der Sonntag ist. An der Dubai Mall wurden noch ein paar Souvenirs gekauft, bevor es mit der roten Route von BigBus Tours losgieng. Die Stadt Route führt einen in den alten Teil Dubais, Bur Dubai und Deira. Ich fuhr aber erst mal nur bis zur Wafi Mall mit. Dies ist eine Mall im ägyptischen Stil. Die Mall sah ich mir aber nicht an. Ich nahm ein Taxi zum Hafen, schnell und günstig war es. Gerade mal 30 Diagramm, das Trinkgeld schon dazu gerechnet, wechselten den Besitzer. Beim AIDA Check-In war nichts los und so ging es ganz schnell. Pass scannen, ein Foto, Stempel in den Pass und diesen gegen die Bordkarte tauschen, kurzer Security-Check und Willkommens-Foto und schon steht man vor dem riesigen Schiff. Auch die Kabine ist recht schnell gefunden, nur die Sachen ablegen und wieder nach draußen. Im Hafen stehen BigBus Tours Shuttles zur Verfügung. Mit dem geht es zur Dubai Mall. So startete ich dort erneut die rote Route. Und dieses mal blieb ich länger. In Deira stieg ich aus für die im Ticket enthaltenen, einstündige Dhaufahrt auf dem Dubai Creek. Nach der Fahrt ging es für einen Dirham mit dem Wassertaxi auf die andere Seite des Dubai Creeks. Dort kann man an den alten Bauten entlang gehen. Langsam wurde es Zeit ein Taxi zurück zum Hafen zu finden. Das war allerdings gar nicht so einfach. Plötzlich landete ich auf einer Baustelle, dass sah so gar nicht nach dem Weg zu einem Taxi aus. Also zurück und weitersuchen. Letztlich fand ich eins und es ging für 20 Dirham zurück zum Hafen. An Bord gab es dann ein Burger in Fuego, bevor es zur Prime Time und der Vorstellung der AIDA-Stars im Theatrium ging. Zurück in der Kabine wurde ausgepackt und versucht das Bordportal aufs Handy zu bekommen. Leider waren dazu keine Infos zu finden und so blieb nur der Gang zur Rezeption. Dort wurde darauf bestanden mir das alles dann genau zu zeigen, dabei hatte mir ja nur die richtige URL gefehlt. Vielleicht wäre es sinnvoll die in den Reiseunterlagen mit anzugeben.

Orient Tag 4 – Seetag, Dubai (VAE) – Muscat (Oman)
(29.12.2018)

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Am morgen führte der erste Weg zum Frühstück ins Marktrestaurant. Im Anschluss stand die Besichtigung des Schiffes an. Es gibt so viel zu sehen und entdecken, dass schon so einiges an Zeit nötig ist um zu wissen, was sich wo befindet. Und selbst dann findet man nicht immer gleich den richtigen Weg. Zwischen Frühstück und Schiffserkundung stand die Seenotrettungsboot auf dem Programm. Mein Sammelplatz befand ich im East Restaurant und die ganze Aktionen ging erstaunlich schnell. Natürlich gab es ein paar die ausgerufen werden mussten, aber auch die waren so schnell gefunden, dass nach ca.  30 Minuten alles wieder vorbei war. Zusammen mit dem Deckplan arbeitete ich mich dann durch das Schiff und hatte danach zumindest eine ungefähre Ahnung was wo zu finden ist. Zwischendrin war im Theatrium immer was los. Ausflugspräsentation, Dodos Geburtstagsparty, ein Vortrag zum Sultanat Oman. Am Abend standen Beatles Show mit den AIDA-Stars mit anschließendem Fotoshooting, Prime Time und das 2000€-Super-Jackpot-Bingo an. Zwischendurch hieß es Essen und neue Orte auf dem Schiff entdecken

 

Orient Tag 5 – Oman
(30.12.2018)

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Nach einem langen Tag an Bord hieß es früh aufstehen, ein schnelles Frühstück und ab in die Schlange von Leuten die schon darauf warten den Oman zu erobern. Am Ausgang bekam man eine Karte. Diese braucht man um das Hafengelände verlassen und später auch wieder betreten zu dürfen. Das Schiff lag im Hafen von Muscat. Der erste Stop auf der Tages-Tour führt zur Sultan Qaboos Grand Mosque. Diese Moschee ist die größte des Landes und beherbergt in dem riesigen Männer-Beetsaal einen der größten Kronleuchter und Teppiche der Welt. Bevor es in die Moschee ging, zeigte der Tour-Guide den Frauen, wie sie ihre Schaals und Tücher zu Kopftüchern binden konnten. Diese waren nämlich neben langer Kleidung, auch bei 25° Celsius, Pflicht für den Besuch. Durch einen kleinen Garten ging es dann in die unterschiedlichen Gebeetsräume. Immer wieder hatte man die Gelegenheit Fotos zu machen und unser Tour-Guide zeigte uns den besten Ort um das gesamte, eindrucksvolle Gebäude auf ein Bild zu bekommen. Allerdings war insgesamt doch relativ wenig Zeit. Er hetzte immer ein wenig überall durch, so dass man aufpassen musste ihn nicht aus den Augen zu verlieren. Als nächstes ging es vorbei an den Bergen des Oman zur Oasenstadt Nizwa. Dort hatten wir an dem malerischen Souk eine Stunde Zeit. Leider wurde uns nicht gesagt, dass man auch die Festung, die sich hinter dem Souk befand, einfach besichtigen kann. Somit habe ich dies leider erst kurz vor Abfahrt entdeckt und hatte keine Zeit diese zu besuchen. Jabreen Castle war unser nächstes Ziel. Vom Dach der Burg aus hatte man einen fantastischen Blick über die einzigartige Landschaft des Omans. Mittlerweile waren einige Stunden vergangen und es war Zeit fürs Essen. Im Golden Tulip Hotel in Nizwa erwartet uns ein Buffet, ehe es die lange Strecke zurück zum Schiff ging. Zurück an Bord ging es zuerst zur Passausgabe. Beim nächsten Halt in Abu Dhabi würde nämlich jeder selbst seinen Pass vorzeigen müssen. Im Anschluss hieß es Umziehen für den Abend und ab zur Familienshow Fabelhafte Freunde im Theatrium. Es folgte die Prime Time und das Abendessen. Um kurz vor 22 Uhr ging es ins Nightfly. In kleiner Runde kann man dort, begleitet von täglich wechselnden Shows, den Abend ausklingen lassen. Die Show Wild Love stellte eine schöne Mischung aus Gessang, Tanz und Akrobatik vor.

Orient Tag 6 – Seetag und Abu Dhabi bei Nacht
(31.12.2018)

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Und da war er plötzlich, der letzte Tag des Jahres. Wie konnte das wieder so schnell passieren? Vor einem Jahr, auf einem anderen Schiff, auf einem anderen Meer, wäre ich wohl nie auf die Idee gekommen mich mit einem Buch an Deck zu legen und sogar in den Pool zu gehen. Hier jedoch sah genau so der Vormittag aus, ehe es einen Vortrag über Abu Dhabi gab und wir das nächste Ziel der Reise erreichten.Passkontrolle und auf zur Tour durchs nächtliche Abu Dhabi. Während wir an der Corniche entlang fuhren war es zwar noch nicht ganz dunkel, abre so war der Blick auf Strand, Skyline und Etihad Towers im letzten Licht des Tages doch nur umso schöner. Bei unserem Fotostopp für den Emirates Palace und VAE Presidential Palace verabschiedete sich die Sonne, sodass die weiße Scheich Zayid Moschee mit dem blau angestrahlten Licht sich in ihrer ganzen Pracht präsentieren konnte. Nur von einem etwas weiter entfernten Standort ist es möglich das gesamte Bauwerk zu betrachten. Zurück auf dem Schiff hieß es dann ganz schnell ins Silvester Outfit springen. Die Silvester prime Time war schon im vollen Gange und im Anschluss folgte die Show Crystal Balls. Dann hieß es schnell noch was von der Torte essen und zum Silvester-Fotoshooting. Die letzten Stunden des Jahres liefen und Deck 15 füllte sich. Jeder wollte einen guten Blick auf das Feuerwerk haben. Während in Deutschland schon vor Mitternacht immer wieder einzelne Raketen gezündet werden, gab es hier nicht eine…

Orient Tag 7 – Abu Dhabi, Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate
(01.01.2019)

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… bis es dann um Punkt Mitternacht los ging. 8 Minuten lang erleuchtete Rakete um Rakete den Himmel. Da war es also, das Jahr 2019… zumindest in Abu Dhabi, in Deutschland war es noch für drei weitere Stunden 2018.

… a few hours later …

Frühstück und dann… It’s Abu Dhabi calling. Mit dem BigBus Hop-On-Hop-Off Bus ging es bei strahlendstem Sonnenschein durch die Hauptstadt des größten der 7 Emirate. Da Abu Dhabi ca. 80% der Fläche der Emirate einnimmt, ist das Oberhaupt des Landes immer der Scheich von Abu Dhabi. Nebenbei bemerkt sollte man auch am 1. Januar nicht die Sonnencreme vergessen, schon gar nicht in der Schiffskabine. Auch bei Tag ist die Skyline von Abu Dhabi einfach nur beeindruckend. Während man in Dubai scheinbar nie fertig wird bei entdecken neuer Superlative, überzeugt Abu Dhabi vor allem mit der Corniche. Was könnte schöner sein als bei diesem Wetter kilometerweit auf einer breiten Strandpromenade zu laufen, das Wasser auf der einen und die Skyline auf der anderen Seite? Pünktlich zum Sonnenuntergang machte sich die AIDAprima wieder auf den Weg. Das nächste Ziel, Khalifa Bin Salam im Bahrain. Das hieß aber noch lange nicht, dass der Tag vorbei war. Neujahrskonzert, Neujahr Prime Time und Neujahrs Wer wird Millionär auf AIDAprima standen auf dem Programm. In der Testrunde für die Auswahlfrage war ich noch unter den schnellsten 10, dann verließ mich das Glück jedoch.

Orient Tag 8 – Ein Tag im Bahrain
(02.01.2019)

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Im Bahrain entschied ich mich für die große Bahrain-Tour. Als erstes ging es zur Al-Fateh-Moschee. Am Eingang bekam man dort die passenden Gewänder um die Moschee zu besuchen. Anders als im Oman muss man sich hier also nicht allzu viele Gedanken über das Outfit machen und auch ein fehlendes Tuch um den Kopf zu bedecken hindert einen nicht die Moschee zu besuchen. Weiter ging es in Nationalmuseum, wo wir bei einer kleinen Führung die Traditionen des Landes kennenlernen konnten. Das Highlight der Tour war der Besuch der des UNESCO Weltkulturerbes, Bahrain Fort. Hier sind die sehr gut erhaltenen Ruinen der alten Burg zu sehen. Beeindruckend auch, dass man in der ferne die neuen Hochhäuser des Landes sieht. Eine fantastische Komposition von Alt und Neu. Die folgenden beiden Stationen der Tour tauschten wir dann spontan und so ging es zuerst zur Janabiyah-Kamelfarm. Hier gibt es, wen wundert es, Kamele zu sehen. Der somit letzte Stopp für uns war der King Fahd Causeway. Die 25km lange Damm- und Brückenkonstruktion verbindet den Bahrain mit Saudi Arabien. Näher wird man wohl nicht an dieses Land herankommen. Unsere Tourleiterin an diesem Tag war super und hat uns den ohnehin schon schönen Tag noch schöner gemacht. Sie sprach sehr gut deutsch, was wohl daran liegt, das sie ursprünglich aus Deutschland kommt, kennt sich aber dennoch wunderbar im Bahrain aus, da sie schon viele Jahre in dem Land lebte. So ging unsere große Tour durch das kleine Land zu Ende. Es folgte die Passausgabe und ein klassischer Abend auf dem Schiff.

Orient Tag 9 – Mit dem Wasserflugzeug über Dubai
(03.01.2019)

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Für den letzten ganzen Tag der Kreuzfahrt hatte ich eigentlich zwei Ausflüge gebucht. Zuerst sollte es mit dem Wasserflugzeug über Dubai gehen und anschließend in die Wüste. Nun kamen jedoch die Flugzeiten. Und die waren etwas später als ursprünglich vorgesehen. Also wurde es mehr als knapp rechtzeitig zur Wüstentour zurück zu sein. Am Ausflugsschalter versuchte ich alles, um doch noch beide Touren machen zu können, aber keine Chance. Es würde zeitlich zu knapp werden und der Bus für die Wüste könnte unmöglich warten. Immerhin konnte ich mir dann aussuchen, welche der beiden Touren ich wahrnehmen wollte und bekam die andere erstattet. Nach ein wenig Bedenkzeit und einer kurzen Recherche entschied ich mich dann für das Wasserflugzeug. Und das war eine gute Entscheidung. Der Ausblick war atemberaubend.

Orient Tag 10 – Abenteuer Wüste
(04.01.2019)

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Langsam war es an der Zeit das Schiff zu verlassen. Ich blieb so lange es ging und fuhr dann mit dem Taxi direkt zum Hotel. Ich hatte ein Hotel direkt am Flughafen, sodass ich am nächsten Tag ganz schnell mit dem Shuttlebus zum Flughafen gelangen konnte. Eigentlich war für diesen Tag noch etwas anderes geplant, aber da ich am Vortag nicht zur Wüsten-Tour konnte und ich bei meinem Besuch im Orient unbedingt auch in der Wüste gewesen sein wollte, hatte ich für den Nachmittag eine Wüsten-Tour gebucht. Der Fahrer holte mich direkt am Hotel ab. Zusammen mit einer norwegischen Familie, die gerade auf der Rückreise aus ihrem Südafrika-Urlaub war, teilte ich den Wagen. Zuerst ging es in eine Art Wüstenfarm. Dort gab es ein paar Läden und Kamele. Im Anschluss wurde Luft aus den Rädern des Autos gelassen und in einer Kolonne ging es durch die Wüste. Die Dünen hoch und runter in rasantem Tempo, der Sand wirbelte durch die Luft, wenn eines der Autos begann zu driften. Mitten in der Wüste hielten wir dann an und stiegen aus. Ein paar Fotos, mit dem Sandboard die Düne herunterfahren (man bedenke, man muss anschließend auch wieder nach oben kommen)… und dann wieder zurück, Luft in die Reifen und zurück aus der Wüste in die Stadt.

Orient Tag 11 – Das war’s dann mit der Sonne
(05.01.2019)

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Mit dem Shuttle ging es am frühen Morgen zum Flughafen und von da aus direkt zurück aus der Sonne ins regnerische Düsseldorf. Der Zauber aus 1001 Nacht wich dem klassischen Willkommen-Zurück-Regen, der einen so oft bei der Landung in Deutschland empfängt.